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Beschreibung des Gemäldes Georges-Pierre Seurat "Militär"

Beschreibung des Gemäldes Georges-Pierre Seurat



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Jeder Künstler ist ein lebenslanger Schüler. Sie müssen immer lernen, wie man neue Blickwinkel und ungewöhnliche Objekte darstellt. Aber das Schwierigste ist immer das Bild der Menschen. Diese Arbeit des französischen Künstlers Georges-Pierre Seurat ist eine lebendige Bestätigung dafür.

Diese Arbeit wird seit vielen Jahren in einer Privatsammlung aufbewahrt, aber man kann sie nicht als Bild bezeichnen, das die Leute immer bewundern. Dies ist nur eine Skizze eines sehr jungen, unerfahrenen Künstlers. Die Skizze wurde 1880 erstellt, als Georges erst 21 Jahre alt war. Der Künstler wird sein erstes berühmtes Werk nur drei Jahre später schaffen und während er lernt, Menschen darzustellen.

Auf der Skizze sehen wir zwei Figuren. Das sind zwei Männer. Am schwierigsten ist es immer, eine Figur in Aktion oder in einer ungewöhnlichen Pose darzustellen. Es ist diese Fähigkeit, die der Künstler in sich selbst zu entwickeln versucht, indem er solche Skizzen macht.

Im rechten Teil der Arbeit sehen wir einen Mann in vollem Wachstum. Er ist mit Fechten beschäftigt. Wir sehen sein Gesicht nicht - er hat eine spezielle Schutzmaske an, außerdem hat der Mann uns den Rücken zugewandt. Er trägt ein weißes weites Hemd und dieselbe breite rote Hose. Anscheinend ist dies eine spezielle Kleidung für das Training. Der Künstler zeichnet einige Falten auf Kleidung. Die rechte Hand des Mannes ist am Ellbogen gebeugt und nach vorne gestreckt - er trainiert im Schlag. Die Haltung des Kämpfers ist sehr selbstbewusst und ruhig: Die Beine sind weit auseinander, die linke Hand ruht auf der Seite des Körpers. Um den Mann herum ist die Umgebung ein wenig gezeichnet: vertikale blaue Linien - die Wände des Gebäudes, grüne horizontale Striche - der Boden.

Die zweite männliche Figur hat nichts mit der ersten zu tun. Dies ist ein Mann in einem langen blauen Mantel, roten Hosen und einem Hut der gleichen Farbe. Er lügt und scheint zu kriechen. Wir sehen auch nicht das Gesicht der Person - sie kriecht auf die andere Seite des Publikums.

Über der liegenden männlichen Figur befindet sich ein weiteres Bild. Als dünne, fast unsichtbare Linie malte der Künstler den Kopf eines Mannes.





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