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Beschreibung des Gemäldes von Peter Rubens „Christus in der Dornenkrone“

Beschreibung des Gemäldes von Peter Rubens „Christus in der Dornenkrone“



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Dieses Bild bezieht sich auf das frühe Werk von Peter Paul Rubens, aber hier ist bereits klar, dass der Meister die menschliche Anatomie gut kennt. Der Künstler schuf im Barock und studierte viele Werke antiker Meister, deren skulpturales Erbe. Daher sehen wir in dieser Arbeit eine gründliche Zeichnung aller Muskeln des menschlichen Körpers.

Die im Bild dargestellte Handlung zeigt die Zeilen, die im Matthäusevangelium geschrieben sind. Es wird angenommen, dass Jesus bei seiner Gefangennahme sofort zu Pontius Pilatus gebracht wurde. Der römische Staatsanwalt wusste nicht, was er richtig machen sollte: Jesus freigeben oder verurteilen. Unter dem Druck des Volkes beschloss er dennoch, das Todesurteil gegen ihn auszusprechen. Er entfernte diese Verantwortung von sich selbst, "wusch sich die Hände".

Das Bild zeigt den Moment, in dem Jesus dem Volk gezeigt wird. Bald wird er für die Ideen hingerichtet, die er predigt. Aber jetzt beschlossen sie, ihn zu verspotten. Sie setzten ihm eine Dornenkrone als Symbol einer nicht existierenden Krone auf den Kopf. Er wird verspottet, eine scharfe Krone mit Dornen verursacht unerträgliche Schmerzen.

Hinter Jesus kommt Pontius Pilatus selbst. Er zeigt mit dem Finger seiner rechten Hand irgendwo nach vorne, als würde er den Weg für Jesus ebnen. Hinter dem Märtyrer sehen wir einen römischen Legionär. Er trägt Militärgewänder und in seinen Händen eine große rote Leinwand. Ein Soldat versucht, Materie auf Jesu Schultern zu werfen, damit er eher wie ein fiktiver Monarch aussieht. Die Farbe der Materie ist auch nicht zufällig. Rot ist nicht nur die Farbe des Blutes, die Jesus sehr bald vergießen wird. Rot wurde auch immer als Symbol einer starken, mächtigen Monarchie angesehen. Aber in dieser Arbeit ist der rote Umhang nur ein Spott und ein Spott.

Nachdem Jesus in königliche Kleidung gekleidet war, begann sich das ganze römische Volk über ihn lustig zu machen. Sie fingen an, Steine ​​auf den Märtyrer zu werfen und ihn mit Stöcken zu schlagen. Aber Jesus wird nicht verängstigt oder elend dargestellt. Er geht ruhig den Gefahren entgegen, er versucht nicht zu fliehen.





Künstler Klimt


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