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Beschreibung des Gemäldes von Ivan Shishkin „Village“

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Ivan Ivanovich Shishkin nimmt einen der ehrenwertesten Plätze in der russischen Malerei ein. Er malte nur Landschaften und verdünnte sie gelegentlich mit Tieren und Vögeln; Der charakteristische, detaillierte Stil des Künstlers wird sofort in Erinnerung gerufen und ist bereits unmöglich zu vergessen. Schon während seines Studiums an der Akademie der bildenden Künste widmete Ivan dem Zeichnen aus der Natur einen großartigen Platz, da dies ein besonders wichtiger Punkt in der Arbeit eines Meisters der Malerei war. Die ersten Reisen in die Umgebung von Petersburg und nach Valaam prägten die Art des Schöpfers. Im Gegensatz zu den meisten russischen Künstlern, die viel und bereitwillig ins Ausland reisten, arbeitete er hauptsächlich in Russland in der Nähe von Petersburg. Er unterbrach seine einzige Auslandsreise (nach Deutschland) vor Ablauf der Frist, da er seine Heimatorte vermisste.

Shishkin galt zu Lebzeiten als der mächtigste russische Landschaftsmaler. In all seinen Gemälden zeigt er ein erstaunliches Wissen über die Pflanzenwelt und reproduziert genau die kleinsten charakteristischen Details verschiedener Bäume, Büsche und Gräser. Seine Leinwände überraschen mit der perfekten Wahrhaftigkeit der Formen. Vor dem Hintergrund dieser gründlichen Beschreibung scheint es manchmal so, als ob die Form zum Nachteil der Farbe erscheint. Daher werden besonders monochrome Schwarz-Weiß-Werke des Autors, Radierungen und Gravuren geschätzt.

Die Arbeit The Village ist in Bleistift und Weiß auf Papier geschrieben. Der Künstler wendet sich wieder seiner Lieblingshandlung zu - Gemälden russischer Natur; In diesem Fall ist die Anwesenheit einer Person auf dem Bild deutlich zu spüren. Der Schöpfer singt die Weite seines Heimatlandes mit Hilfe minimaler visueller Mittel und vermittelt auf perfekte Weise die Höhe des Sommerhimmels mit weichen Cumuluswolken, die Fantasie der klapprigen Dorfgebäude, die mächtigen Baumbögen und die Dichte des Gras am Straßenrand. Im Vordergrund grasen weiße Gänse in einem Blumendickicht; Weiter entlang der Straßenbiegung sieht man eine kleine Herde Kühe, die niedriges Gras kauen.

Das dem Betrachter am nächsten gelegene Haus, alt, aber stark, mit einem winzigen Fenster, ist von zerfallenden strohgedeckten Nebengebäuden umgeben. Die Gebäude auf der rechten Seite wirken neuer und solider. Üppige Bäume ziehen ihre Äste zum Himmel, übersät von Vogelflügeln. Lange Schatten kreuzen die Landstraße und krümmen sich in Schlaglöchern und Schlaglöchern. Trotz des Monochroms vermittelt die Arbeit perfekt das Gefühl des zentralrussischen Sommers - die Wärme, die in die Luft strömt, das Rascheln der Blätter, der Geruch der Erde, der sich tagsüber erwärmt.





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