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Beschreibung des Gemäldes Honore Daumier „Transnonen Street“

Beschreibung des Gemäldes Honore Daumier „Transnonen Street“



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Honore Daumier ist Karikaturist. "Transnonen Street" wurde von ihm im Rahmen seiner Arbeit in einem der besten Magazine in Paris, "Caricature", geschrieben. Die Leinwand wurde am 15. April 1834 erstellt. Für das Bild wurden ein gewöhnliches Blatt Papier und ein einfacher Bleistift verwendet, mit deren Hilfe es dem Künstler gelang, die Essenz der tragischen Ereignisse zu vermitteln, die viele in der Transnonenstraße lebende Pariser erlebten.

Der zentrale Platz im Bild ist der ekelhaften Person oder vielmehr der Truppe dieser Person zugeordnet. Der Körper ist am Fuße des großen Bettes ausgebreitet, mit dem er auf die kürzeste Art und Weise gezogen wurde. Ein Mann trägt ein Nachthemd und einen Hut. Seine Augen sind geschlossen, Arme und Beine sind über den Boden verstreut. Auf dem weißen Stoff eines Nachthemdes über den Hüften sind dunkle Flecken sichtbar. Höchstwahrscheinlich ist dies Blut. Der Körper eines Toten ist gut beleuchtet, die Ecken des Raumes sind in der Dunkelheit verborgen, aber er kann die Tatsache, dass es andere Charaktere gibt, nicht verbergen.

Bei näherer Betrachtung ist festzustellen, dass die ermordete Person überhaupt nicht auf dem Boden liegt, sondern auf dem Körper eines Kindes, das noch ein Baby ist. Das Kind ist auf den Bauch gedreht, sein Gesicht ist nicht sichtbar, unter der Truppe eines Mannes sind nur ein kleiner Kopf und Hände sichtbar. Das Kind wurde mit einem Messer erstochen, was das Bild des Verbrechens noch schlimmer macht.

In der unteren rechten Ecke des Bildes sehen Sie den Kopf eines toten alten Mannes. Das Bett ist zerlegt, die Flecken auf dem Boden sind die gleichen wie auf dem Hemd des Mannes neben dem Bett. In der Nähe der Wand auf der linken Seite des Bildes ist eine volle Frau. Sie ist auch bewegungslos, wie die anderen Figuren der Leinwand, der Tod überholte sie unerwartet und dies macht das Bild noch düsterer, aber gleichzeitig natürlicher. Die Leinwand ist frei von der für diese Ära charakteristischen Theatralik, alles bis an die Grenzen ist einfach, tragisch und traurig. Das Bild ist nicht wie ein Kunstwerk, sondern eher wie eine Skizze eines erfahrenen Experten an einem Tatort.





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