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Beschreibung des Gemäldes von Pavel Filonov „Fest der Könige“

Beschreibung des Gemäldes von Pavel Filonov „Fest der Könige“



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Das Gemälde „Fest der Könige“ wurde 1913 von Filonov gemalt. Ich muss sagen, ein erster Blick darauf hinterlässt einen schlechten Eindruck: Kontrastierende Rot- und Schwarztöne, hässliche, längliche Gesichter und Figuren, die sich im Rahmen des Bildes drängen, überhaupt keine appetitlichen Gerichte auf dem Tisch.

Die Charaktere des Bildes, die sich um den gedeckten Tisch versammeln, verursachen kein Mitgefühl, sie ähneln eher verrottenden Leichen als Menschen und insbesondere Könige. Macht in diesem Bild erscheint als hässliches, widerliches Phänomen.

Die Handlung scheint um einen bestimmten Feiertag herum gebaut zu sein, der sie alle zusammengebracht hat, aber die Stimmung hier ist absolut nicht festlich. Wenn Sie das Bild betrachten, fühlen Sie sich kalt und still, die Hände der Charaktere sind wie die Toten auf seiner Brust gefaltet. Die Augen vieler sind geschlossen, und die offenen strahlen Kälte und Gleichgültigkeit aus. Rottöne verursachen ganz natürliche Assoziationen - Blut, Aggression, Entsetzen und kontrastierendes Schwarz sorgen für ein Gefühl von Finsternis und bedrückender Atmosphäre. Es ist nicht klar, was in die Gläser dieser Leute gegossen wird: Vielleicht ist das Wein und vielleicht Blut.

Auffällig ist auch, dass nicht alle auf dem Bild abgebildeten Personen Männer sind. Eine von ihnen ist eine Frau, die in etwas helleren Farben geschrieben ist als die anderen. Es mag scheinen, dass es einen hellen Anfang verkörpert, eine Art Blick in die Dunkelheit. Bei näherer Betrachtung wird jedoch deutlich, dass dies ein irreführender Eindruck ist: Ihr Gesicht ist hässlich, sie ist nackt und sie hat anscheinend keine Haare. Es verkörpert vielmehr Laster als Licht.

Assoziationen mit dem letzten Abendmahl entstehen unfreiwillig, nur das Fest der Könige ist eine dunkle Version dieses berühmten Gemäldes. Außerdem ist auf dem Bild unter dem Tisch ein Hund zusammengerollt. Es mag scheinen, dass dies nur ein harmloses Tier ist, aber tatsächlich ist der Hund ein Symbol für den teuflischen, dunklen Anfang.





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